Der Gott Hödur gehört zu den tragischen Gestalten der nordischen Mythologie. In der bekanntesten Fassung ist er ein blinder Ase, der seinen Bruder Balder, altnordisch Baldr, mit einem Mistelzweig tötet. Hinter dem tödlichen Schuss steht jedoch eine Täuschung: Loki beschafft das Geschoss und weist Hödur die Richtung. Die Erzählung verbindet den Verlust eines geliebten Gottes mit der Frage, wie sich Tat und Absicht zueinander verhalten. Sie führt außerdem über Balders Tod hinaus, denn Hödur wird selbst getötet und erscheint später erneut an der Seite seines Bruders.
Das vertraute Bild stammt vor allem aus der Prosa-Edda des isländischen Autors Snorri Sturluson. Die eddischen Götterlieder setzen andere Schwerpunkte, während Saxo Grammaticus einen eigenständig ausgestalteten Hotherus schildert. Bei ihm begegnet ein kriegerischer Held, der mit Balder um Nanna und um Herrschaft konkurriert. Die verschiedenen Texte eröffnen deshalb unterschiedliche Zugänge zu Hödur: als gelenktem Schützen, als Ziel einer Blutrache und als tatkräftigem Gegenspieler. Erst ihr Vergleich macht verständlich, weshalb dieser nordische Gott sowohl mit Blindheit und Unglück als auch mit dem Neubeginn nach Ragnarök verbunden wird. Beide Autoren verarbeiteten den Stoff im christlichen Mittelalter. Ihre Werke bewahren Wissen über vorchristliche Erzählungen, geben ihm aber zugleich eine literarische Form. Für einzelne Motive lässt sich deshalb die jeweilige Textstelle genauer benennen als eine ursprüngliche, überall verbindliche Version des gesamten Mythos.
Loki gibt Hödur die Mistel und weist ihm die Richtung zu Balder.
Váli rächt Balder und tötet dessen Bruder Hödur.
Beide Brüder gehören zu den Toten, bevor die neue Welt entsteht.
Nach Ragnarök erscheinen Balder und Hödur wieder gemeinsam.
Die Grafik verbindet Stationen aus mehreren eddischen Textstellen. Saxos Hother-Erzählung folgt einem anderen Verlauf.
Wer war der Gott Hödur?
Hödur erscheint in altnordischen Schreibweisen als Höðr oder Hǫðr; auch Höd und Höder sind geläufige Namensformen. Snorri zählt ihn in der Gylfaginning, Kapitel 28, ausdrücklich zu den Asen und beschreibt ihn als blind, zugleich aber als sehr stark. Die knappe Vorstellung enthält bereits einen düsteren Ausblick: Seine Tat werde unter Göttern und Menschen lange in Erinnerung bleiben. Seine körperliche Kraft steht damit von Anfang an neben einem folgenreichen Geschehen, das erst später erzählt wird. Eine ausführliche Jugendgeschichte oder eine Erklärung dafür, weshalb er blind ist, liefert dieses Porträt nicht.
In der Skáldskaparmál wird Hödur als Sohn Odins bezeichnet. Damit gehört er ebenso wie Balder zur Familie des Göttervaters. Diese Verwandtschaft verleiht dem späteren Geschehen besonderes Gewicht: Der Tod trifft die Gemeinschaft der Asen innerhalb ihrer eigenen Familie. Über Hödurs Mutter sagt die betreffende Aufzählung dagegen nichts aus. Die häufige Ergänzung Friggs in einem vollständigen Stammbaum ist deshalb von den dort tatsächlich genannten Verwandtschaftsangaben zu unterscheiden. Für seine Rolle im Mythos stehen ohnehin andere Beziehungen im Vordergrund: die zu seinem getöteten Bruder, zu Loki und zu Váli, der schließlich zum Rächer wird. Snorris Dichtungslehre bewahrt diese Beziehungen als Umschreibungen, mit denen Skalden Hödur benennen können. Die Familie und die tödliche Tat dienen dort zugleich der poetischen Identifizierung.
Balders Träume und der Schutz durch Frigg
Die Vorgeschichte des tödlichen Schusses beginnt in Snorris Gylfaginning mit bedrohlichen Träumen Balders. Die Asen beraten, wie sich die angekündigte Gefahr abwenden lässt. Daraufhin nimmt seine Mutter Frigg den Dingen und Wesen der Welt Eide ab: Feuer und Wasser, Metalle, Steine, Pflanzen, Tiere und weitere mögliche Gefahren sollen ihrem Sohn keinen Schaden zufügen. Balders Sicherheit beruht in dieser Erzählung also auf einem umfassenden Versprechen. Die Götter gewinnen dadurch so großes Vertrauen in seinen Schutz, dass sie auf ihn schießen, nach ihm schlagen und Steine werfen. Alles bleibt ohne Verletzung.
Loki missfällt, dass Balder unversehrt bleibt. In Frauengestalt sucht er Frigg auf und fragt nach, ob wirklich alle Dinge den Eid geleistet haben. So erfährt er von der Ausnahme: Die Mistel erschien ihr zu jung, um ihr ein Versprechen abzuverlangen. Loki holt daraufhin einen Mistelzweig und kehrt zur Versammlung zurück. Der entscheidende Gegensatz liegt zwischen dem Vertrauen der Götter und seinem besonderen Wissen. Während die Gemeinschaft ihre Sicherheit vorführt, kennt er bereits die ungeschützte Stelle. Der kleine, übergangene Zweig erhält dadurch eine größere Wirkung als die zuvor erprobten Waffen.
Wie Hödur seinen Bruder mit der Mistel tötet
Hödur steht am Rand der Versammlung. Snorri lässt ihn selbst erklären, weshalb er sich nicht beteiligt: Er kann Balder nicht sehen und besitzt keine Waffe. Loki fordert ihn auf, dem Bruder dieselbe Ehre zu erweisen wie die anderen, reicht ihm den Zweig und bietet an, die Richtung zu zeigen. Hödur folgt dieser Anleitung. Das Geschoss durchbohrt Balder, der tot zu Boden fällt. Aus dem gemeinsamen Spiel wird damit eine Katastrophe. Snorri erzählt zunächst von Sprachlosigkeit und anschließend von der Trauer der Asen. Am geheiligten Ort der Versammlung bleibt eine sofortige Vergeltung aus.
Die Szene verteilt Handlung und Wissen auf zwei Figuren. Hödur führt den Schuss aus; Loki kennt die tödliche Ausnahme und bringt ihn dazu. Eine Lesart als bloßes Duell zwischen verfeindeten Brüdern würde diese Gestaltung verfehlen. Ebenso wenig schildert Snorri eine ausführliche innere Entscheidung Hödurs für einen Mord. Tragisch wirkt vielmehr, dass Loki die scheinbar harmlose Teilnahme am Verhalten der übrigen Götter als Argument benutzt. Hödur vertraut auf einen Rahmen, in dem zuvor niemand verletzt wurde. Die Täuschung gelingt durch die Verbindung von fehlender Sicht, fehlender eigener Waffe und Lokis angebotener Hilfe.
Hödur in der Lieder-Edda: Schicksal und Vorauswissen
Die Völuspá erzählt Balders Tod wesentlich knapper. In den Strophen 32 bis 34 der Bellows-Ausgabe stehen die Mistel, Hödurs Schuss, der junge Rächer und Friggs Trauer dicht nebeneinander. Lokis Gespräch mit Hödur und dessen Blindheit werden in diesen Versen nicht ausgeführt. Die Dichtung entfaltet eine Folge bedeutungsvoller Bilder, wo Snorri eine zusammenhängende Szene mit Dialogen bietet. Gerade bei kommentierten Übersetzungen ist dabei zwischen Vers und Erläuterung zu unterscheiden: Ein Kommentar kann Einzelheiten aus der Prosa-Edda ergänzen, die im übersetzten Gedicht an dieser Stelle nicht stehen. Die Strophenzählung kann je nach Ausgabe abweichen.
Einen anderen Blick eröffnet Baldrs draumar, das Lied von Balders Träumen. Odin reitet in die Totenwelt und befragt eine verstorbene Seherin nach dem drohenden Unheil. Sie nennt Hödur als denjenigen, der Balder das Leben nehmen wird, und kündigt anschließend den Rächer an. Die Tat erscheint hier als vorausgesagtes Geschehen, noch bevor sie ausgeführt wird. Im Totenreich ist der Met für Balder bereits bereitet. Odins Suche nach Auskunft führt damit zu Wissen über den bevorstehenden Verlust, nicht zu dessen Verhinderung. Lokis Verbindung mit Balders Verlust ist wiederum in der Lokasenna greifbar: In Strophe 28 schreibt er sich selbst zu, dass Frigg ihren Sohn nicht mehr heimkehren sieht. Die Lieder bewahren somit verschiedene Ausschnitte des Stoffes, keine durchgehend gleich erzählte Handlung.
Snorris Hödur und Saxos Hother im Vergleich
| Aspekt | Hödur bei Snorri | Hother bei Saxo |
|---|---|---|
| Gestalt und Herkunft | Ase; Sohn Odins | Held; Sohn Hodbrodds |
| Blindheit | Ausdrücklich genannt | Bestimmt das Porträt nicht |
| Konflikt | Loki lenkt Hödur beim Spiel der Götter | Hother und Balder konkurrieren um Nanna und Herrschaft |
| Tödliche Waffe | Mistelzweig | Besonderes Schwert |
| Nannas Beziehung | Ehefrau Balders | Ehefrau Hothers |
| Erzählrahmen | Götterwelt der Prosa-Edda | Sagenhafte Frühgeschichte in den Gesta Danorum |
Váli und die Blutrache: Warum Hödur sterben muss
Auf Balders Tod folgt in den eddischen Überlieferungen die Rache durch Váli. Baldrs draumar nennt Rindr als seine Mutter; die Skáldskaparmál bezeichnet ihn als Sohn Odins und als Töter Hödurs. Der Rächer gehört damit ebenfalls zur Familie der Asen. Besonders eindringlich ist seine außerordentliche Jugend: Schon eine Nacht nach seiner Geburt tritt er zum Kampf an. Die Verse erklären diese frühe Kampffähigkeit nicht durch eine ausführliche Lebensgeschichte, sondern bündeln seine Existenz auf die bevorstehende Vergeltung. Bis die Tat gerächt ist, wäscht er seine Hände nicht und kämmt sein Haar nicht.
Für Hödur bedeutet diese Fortsetzung, dass die Verführung durch Loki ihn nicht vor der tödlichen Rache bewahrt. Die Erzählung richtet den Blick auf die Wiedervergeltung des vergossenen Blutes; eine gerichtliche Untersuchung seiner Absicht wird nicht geschildert. Gerade daraus entsteht eine Spannung für heutige Leser: Der gelenkte Täter trägt die unmittelbare Folge, während sein Handeln zuvor als Teil einer Täuschung erschien. Der familiäre Verlust endet dadurch nicht mit einem einzigen Tod. Ein weiterer Sohn Odins tötet den Bruder, der Balder erschossen hat. Die Blutrache vertieft so den Bruch innerhalb derselben Götterfamilie.
Hödurs Rückkehr nach Ragnarök
Hödurs Geschichte reicht bis in die Welt nach Ragnarök. Die Völuspá lässt in Strophe 62 Balder und Hödur gemeinsam in der erneuerten Ordnung erscheinen. Snorri beschreibt in der Gylfaginning, Kapitel 53, ihre Rückkehr aus dem Reich der Hel noch anschaulicher. Die Erde ist wieder grün, Felder tragen ohne Aussaat, und überlebende oder zurückkehrende Götter kommen zusammen. Hödur und Balder sitzen mit ihnen beisammen und erinnern sich an frühere Ereignisse. Derjenige, der seinen Bruder getötet hat, gehört damit ebenso zur künftigen Gemeinschaft wie der Getötete. Ihr gemeinsames Auftreten verändert den Horizont der Geschichte. Der Gott Hödur wird hier als Rückkehrer aus dem Totenreich beschrieben. Ein eigener Kampf, den er während Ragnarök bestreitet, wird in dieser Szene nicht erzählt.
Diese Rückkehr liegt zeitlich jenseits des Weltuntergangs. Sie ist von dem früheren Versuch Hermóðrs zu unterscheiden, Balder unmittelbar nach dessen Tod aus dem Totenreich zurückzuholen. In Snorris Erzählung scheitert dieser Versuch daran, dass nicht alle Wesen um Balder weinen. Erst die spätere Welterneuerung eröffnet den anderen Zusammenhang, in dem beide Brüder zurückkehren. Ihre Gemeinschaft lässt sich als Bild überwundener Feindschaft lesen. Ein Gespräch, in dem Balder Hödur ausdrücklich verzeiht, überliefern die genannten Stellen jedoch nicht. Die Texte zeigen das erneute Zusammensein und überlassen dessen moralische Ausdeutung weitgehend der Interpretation.
Hotherus bei Saxo: Ein Krieger statt des blinden Schützen
In Buch III der Gesta Danorum gibt Saxo Grammaticus dem Stoff eine deutlich andere Gestalt. Sein Hotherus, in Übersetzungen auch Hother oder Høther genannt, wächst unter dem Schutz König Gewars auf. Er zeichnet sich als Kämpfer und Musiker aus und gewinnt die Liebe von Gewars Tochter Nanna. Balder begehrt dieselbe Frau und wird zum Rivalen. Hother heiratet Nanna; die Auseinandersetzung führt außerdem in Kämpfe um Herrschaft. Die Blindheit, die Snorris Szene bestimmt, prägt dieses Porträt nicht. Im Mittelpunkt steht ein handelnder Held, der sich einem übermenschlich starken Gegner behaupten muss.
Auch Balders Verwundung folgt einem anderen Ablauf. Hother beschafft eine besondere Waffe und fügt dem Gegner schließlich mit dem Schwert die tödliche Verletzung zu. Nanna hat dabei eine andere Beziehung zu den Männern als in Snorris Erzählung, wo sie Balders Ehefrau ist. Saxos Rivalität, Heirat und Schwertkampf gehören deshalb zusammen und sollten nicht als zusätzliche Episoden in die Mistelgeschichte eingebaut werden. Ebenso wenig entsteht aus den Abweichungen automatisch eine Rangfolge von ursprünglicher und verfälschter Fassung. Saxo ordnet den Stoff in seine lateinische Geschichte der Dänen ein und gestaltet daraus eine eigene Erzählung.
Blindheit, Dunkelheit und die Deutung des Gottes Hödur
Hödurs Blindheit ist bei Snorri zunächst eine konkrete Eigenschaft der Figur. Sie erklärt seine Position am Rand und macht Lokis Angebot, ihm das Ziel zu weisen, innerhalb der Szene wirksam. Die gleichzeitig betonte Stärke verhindert, dass sein Porträt allein auf körperliche Hilflosigkeit reduziert wird. Darüber hinaus haben Forscher die Figur als Gegenpol zu Balder interpretiert und mit Dunkelheit, Nacht oder Winter verbunden. Solche Deutungen behandeln eine mögliche Bedeutung des Mythos. Die Bezeichnung „Gott der Dunkelheit“ ist daher als Interpretation zu verstehen und lässt sich nicht einfach wie eine ausdrücklich überlieferte Zuständigkeit aus Snorris kurzem Porträt übernehmen.
Der Philologe Anatoly Liberman zeigt in seinem Fachaufsatz über den Baldermythos, wie umstritten die Rekonstruktion hinter den erhaltenen Fassungen ist. Auch seine eigene Erklärung eines Gegensatzes von Licht und Dunkelheit bleibt ein Forschungsansatz. Für das Verständnis der überlieferten Figur ist vor allem das Wechselspiel ihrer Rollen aufschlussreich: Hödur handelt, wird gelenkt, erleidet Vergeltung und kehrt schließlich zurück. Dabei verändert jede Textform den Schwerpunkt. Die knappen Weissagungen rücken das angekündigte Schicksal ins Zentrum, Snorris Dialoge die Verführung zum Schuss und Saxos Geschichte den Konflikt zweier Rivalen. Diese Unterschiede machen Hödur zu einer vielschichtigen Gestalt der nordischen Mythologie.
Häufige Fragen zu Hödur
Wer ist der Gott Hödur?
Hödur ist ein Gott aus dem Geschlecht der Asen und wird als Sohn Odins bezeichnet. In Snorris Prosa-Edda ist er blind und stark. Bekannt ist er vor allem durch den tödlichen Mistelschuss auf seinen Bruder Balder.
Warum tötet Hödur Balder?
Bei Snorri verleitet Loki Hödur zur Teilnahme am scheinbar ungefährlichen Spiel der Götter. Er gibt ihm den Mistelzweig und zeigt ihm das Ziel. Hödur führt den tödlichen Schuss aus, während Loki um Balders verwundbare Stelle weiß.
Wer rächt Balders Tod an Hödur?
In den eddischen Überlieferungen rächt Váli den Tod Balders und tötet Hödur. Váli ist der Sohn Odins und Rindrs. Schon eine Nacht nach seiner Geburt tritt er als Rächer auf.
Kehren Hödur und Balder nach Ragnarök zurück?
Ja. Die Völuspá nennt beide Brüder in der erneuerten Welt. In der Gylfaginning beschreibt Snorri ausdrücklich, dass Balder und Hödur aus dem Totenreich zurückkehren und mit anderen Göttern zusammensitzen.
Quellen und weiterführende Informationen
- Snorri Sturluson: Gylfaginning. Kapitel 28, 49 und 53, Übersetzung Arthur Gilchrist Brodeur (1916). Zum Abgleich des altnordischen Wortlauts: Kapitel 28, Kapitel 49 und Kapitel 53 bei Northern Tales.
- Snorri Sturluson: Skáldskaparmál. Kapitel 12 und 13, Übersetzung Arthur Gilchrist Brodeur (1916): Umschreibungen Vális und Hödurs, Verwandtschaft und Rache.
- Lieder-Edda: Völuspá. Strophen 32–34 und 62 in der Übersetzung Henry Adams Bellows: Mistel, Schuss, Vergeltung und erneuerte Welt. Die Strophenzählung folgt dieser Ausgabe; Gedicht und Übersetzerkommentar sind zu unterscheiden.
- Lieder-Edda: Baldrs draumar und Lokasenna. Baldrs draumar, besonders Strophen 8–11, sowie Lokasenna, Strophen 27–28, jeweils Übersetzung Henry Adams Bellows: Weissagung und Lokis Aussage über Balders Tod.
- Saxo Grammaticus: Gesta Danorum, Buch III. The Danish History, Übersetzung Oliver Elton, Ausgabe von 1905 bei Project Gutenberg: Hother, Nanna und Balder. Zum Textvergleich siehe auch Libermans Darstellung in der folgenden Quelle.
- Anatoly Liberman: Some Controversial Aspects of the Myth of Baldr. Alvíssmál 11 (2004), S. 17–54; Volltext bei der Freien Universität Berlin. Besonders zu den unterschiedlichen Fassungen, Hödurs Blindheit und den umstrittenen religionsgeschichtlichen Deutungen.
